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Tipp: Kulturtafel Heilbronn – Teilnahme am kulturellen Leben

18. Juni 2017 von

Die Kulturtafel Heilbronn ermöglicht kulturelles Leben.

Im März 2014 wurde in Heilbronn die KulturTafel gegründet mit dem Ziel, Geringverdienern und Bedürftigen kostenlose Tickets für Kulturveranstaltungen, wie Theater, Konzerte, Literatur, Unterhaltung und Sport zu vermitteln.
Den Vereinsgründern ist es wichtig, Menschen mit wenig Einkommen gesellschaftlich zu integrieren und sie am kulturellen Leben teilhaben zu lassen.

Keine Eintrittskarte soll verfallen, kein Platz leer bleiben: Menschen mit wenig Einkommen freuen sich nämlich, wenn sie umsonst ins Theater, ins Konzert oder Musical, ins Museum, in den Zirkus, zu Freilichtspielen oder Sportveranstaltungen dürfen.Das ist die Idee der gemeinnützigen Kulturtafeln. In vielen Städten gibt es diese von Ehrenamtlichen getragenen Karten-Vermittlungsstellen bereits. In den vergangenen zwei Jahren haben wir mehr als 1800 gespendete Karten an den Mann, die Frau oder ans Kind gebracht. Die kamen sowohl von Veranstaltern, als auch von Einzelpersonen, die verhindert waren und ihre Karte deshalb zur Verfügung stellten.

Weiter Informationen über die Webseite der Kulturtafel: www.kulturtafel-heilbronn.de

Tipps für Vergünstigungen

18. Juni 2017 von

für Empfänger von Leistungen nach dem SGB ll (Arbeitslosengeld ll) oder
Sozialhilfe bzw. Grundsicherung im Alter und bei
Erwerbsminderung nach dem SGB  Xll

listet das „jobcenter“ in einem Informationsblatt.

Unter anderem finden sich:

  1. Städtischer Familienpass
  2. Vergünstigungen der Krankenkasse
  3. Rundfunkbeitrag und Ermäßigung von Telefonkosten

Details und weitere Vergünstigungen – Hier das Informationsblatt zum Herunterladen (PDF)

Konrad Wanner bei der Heilbronner Arbeitsloseninitiative (HAI)

9. Juni 2017 von

Der Bundestagskandidat der LINKEN, Konrad Wanner besuchte ein Treffen der Heilbronner Arbeitsloseninitiative (HAI) im Heilbronner Gewerkschaftshaus. Beim HAI treffen sich Menschen, die sich in Fragen zur Arbeitslosigkeit gegenseitig helfen. Die Gruppe trifft sich seit der Einführung von Hartz 4 und entwickelte sich aus den Protesten gegen Hartz 4 und die Agenda 2010. Dem zum Druckmittel veränderten Sozialsystem sollte Selbsthilfe entgegen gesetzt werden.
Mit Konrad Wanner kam ein Vertreter der Partei, die ebenfalls aus den Potesten gegen die Agenda 2010 entstanden ist. So waren Wanners Themen auch die Abschaffung des Hartz 4-Systems zu einer existenzsichernden Grundsicherung ohne Sanktionen. Ebenfalls vorgestellt hatte Wanner das LINKE-Konzept für eine lebensstandardsichernde Rente.

Eine Fortsetzung der Diskussion zwischen HAI und LINKE hat Wanner bereits ausgemacht, am 14.6. sollen dann die Forderungen zur Leiharbeit und einer solidarischen Gesundheitsversicherung der LINKEN vorgestellt werden.

http://meine.stimme.de/heilbronn/politik/konrad-wanner-bei-der-heilbronner-arbeitsloseninitiative-hai-d18280.html

Unsinnige wie unnötige Fördermaßnahmen

11. Januar 2014 von

Unsinnige wie unnötige Fördermaßnahmen
der Jobcenter zur Wiedereingliederung von erwerbslosen Leistungsbeziehern

Ganz vorne weg, möchte ich nicht behaupten, dass alle Förder- u. Weiterbildungsmaßnahmen „für die Katz“ sind. Dies wäre anmaßend und würde nicht zu meinen positiven Erfahrungen passen.
Nichts desto Trotz

Bei unserem letzten HAI – Treffen diskutierten wir über die (meiner Meinung) nach, sehr oft schwachsinnigen, unnötigen und teuren Maßnahmen der Jobcenter und der Arbeitsagenturen, die nur dazu dienen, Statistiken zu manipulieren und die betroffenen Leistungsbezieher zu disziplinieren. Der Anlass war ein konkreter Fall einer jungen Frau, die im Bezug von ALG II steht. Sie musste von heute auf morgen per Unterschrift, einer Maßnahme zustimmen. Obwohl sie jahrelang gerade in dem Bereich gearbeitet hat, auf welchen sich die Maßnahme bezieht. Frei nach dem Motto: „Perlen vor die Säue werfen“ oder „Eulen nach Athen tragen“.  Denn wirklich Neues wird sie in dieser Maßnahme nicht lernen.

Meines Erachtens werden hier Steuergelder, in veruntreuender Weise, an die „Armutsindustrie“, umverteilt.

Und dies geschieht in vielfältiger weise, nach wie vor auch in den Jobcentern der Stadt Heilbronn und des Landkreises, sowohl in der Arbeitsagentur Heilbronn, auf den sich die o. g. Situation  bezieht.

Dies sind skandalöse Zustände, die nicht mehr hinzunehmen sind. Gleichzeitig ist die Sanktionsfreudigkeit der Jobcenter und Arbeitsagenturen besonders im Bereich der Hartz IV beziehenden leistungsberechtigten Menschen, wohl noch nicht am oberen Ende angelangt.  Obwohl der Regelsatz schon unsanktioniert, kaum  zum Leben ausreicht.

Möglichkeiten der Mitsprache bzgl. von Maßnahmen, sind begrenzt. Bei unter 25Jährigen soviel wie gänzlich ausgeschlossen.  Ablehnung geht schon mal gar nicht. Auch hier sehe ich das Problem, dass Menschen durch existenzbedrohende    Sanktionsandrohungen entmündigt, demoralisiert und klein gehalten werden.

Wer glaubt, dass es uns besser geht, wenn wir einen Teil der Menschen zu unmündigen, ängstlichen  Duckmäusern erziehen müssen, der sollte sich überlegen, in welchem Jahrhundert er lebt.

Heilbronner Arbeitslosen Initiative – HAI –
Für die Stadt und den Landkreis Heilbronn
Alois Muth

Beistand nun offiziell

20. November 2013 von

Wer sich bislang nicht sicher war, zu den Behörden einen Beistand mitnehmen zu dürfen, der hat es nun offiziell.

Es gibt nach wie vor zwei Anlaufstellen in HN und für den Landkreis, die Beistand leisten.

Hartz IV: Regierung bestätigt Recht auf Beistand

Das Anrecht auf einen Beistand wurde hochoffiziell durch die Bundesregierung bestätigt

Immer wieder lehnen Jobcenter-Mitarbeiter Beistände bei Terminen innerhalb der Behörden ab. Das dies rechtswidrig ist, wurde seitens einiger Gerichte schon oft festgestellt. Auch das legen von parallelen Terminen, damit mögliche Beistände behindert werden, ist rechtswidrig. Einige Behörden entwickelten spezielle Maschen, um Beistände zu verhindern.

Tipp: Fördern Tafeln die Armut?

21. Juni 2013 von

WESTART Talk – Fördern Tafeln die Armut?

Beiträge in der Mediathek des WDR:

 

Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg

9. Juni 2013 von

Freitag, 14.06.2013 – DGB-Haus Stuttgart, Willi Bleicher- Str. 20 – 10:30-17:00

Flyer der Landesarmutskonferenz 2013 (PDF)

Zielgruppen der Einladung:
Betroffene, Profis mit einem Empowermentansatz, Sozialwissenschaftler, NGO-Vertreter, kritische Bürger, solidarische Menschen aus Politik und Gesellschaft, Partner aus Kirchen, Verwaltung, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden

Anmeldung:
Einfach kommen, oder besser bzw. vorher per mail einen persönliche Meldung an die angegebene mail adresse: landes-
armutskonferenz.bw@googlemail. com

Kosten:
keine für den Besuch und die Mitarbeit am 14.06.2013

Quote „menschlichen Abfalls“ in Heilbronn wächst auf 9,4%!

6. Juni 2013 von

Heilbronn hat weniger Einwohner als gedacht – das erhöht die Quote der arbeitslosen, überflüssigen, ausgegrenzten Mitbürger auf 9,4%!

Nachdem sich die Anzahl der Einwohner laut neuesten Angaben auf ungefähr (?) 116.059 Einwohner verringert hat, erhört sich dagegen die Quote derjenigen, die von der wirtschaftsliberalen Gesellschaft als überflüssig und nutzlos angesehen werden.

Bei ~ 11.000 Bezieher von Hartz IV in Heilbronn steigt die Quote auf beachtliche 9,4%!

Solange weiter Profite vor Menschen gehen, wird diese Gruppe arbeitsloser (Achtung: falscher Begriff) Mitbürger für das System nutzlos und überflüssig sein. Die Folge ist Ausgrenzung. 

weiter bei attac Heilbronn

Solidarität mit Inge Hannemann

26. April 2013 von

Wwahrscheinlich habt Ihr schon von Inge Hannemann, Arbeitsvermittlerin im Jobcenter Hamburg-Altona, gehört.
(Ein Interview mit ihr haben wir auch auf unseren Seiten unter „Sehenswertes“ unter dem Titel „Die deutsche Fabienne“ verlinkt.)

Inge Hannemann betreibt einen Blog im Netz, der sich kritisch mit Hartz IV auseinandersetzt.
Sie hatte sich u.a. auch geweigert, Sanktionen zu verhängen.

Nun ist Inge Hannemann von ihrem Arbeitgeber sanktioniert und freigestellt worden.
Hier könnt Ihre eine Solidaritäts-Petition unterschreiben:
https://www.openpetition.de/petition/online/sofortige-ruecknahme-aller-sanktionen-gegen-die-arbeitsvermittlerin-inge-hannemann

Den Blog von Inge Hannemann findet Ihr hier:
http://altonabloggt.wordpress.com

Studie: Hartz IV Bezieher sind nicht faul

23. April 2013 von

Studie räumt mit Vorurteil auf: Hartz IV Bezieher wollen arbeiten!

Viele Bundesbürger sind der Auffassung, Hartz IV-Bezieher wollen nicht arbeiten und würden aus Überzeugung „in der sozialen Hängematte liegen“. Laut einer Umfrage des Allenbach-Instituts glaubt das etwa jeder Dritte in Deutschland. Doch das Bild, das zum Teil von der Boulevardpresse und neoliberalen Politik erzeugt wird, stimmt nicht mit den Realitäten überein. Eine aktuelle Studie untersuchte das Vorurteil mit den Tatsächlichkeiten und kam zu dem Ergebnis, dass die Jobsuche nicht an der fehlenden Motivation scheitert.

Nur die allerwenigsten wollen keinen Job

Hartz IV-Bezieher, die keine Arbeitsstelle haben wollen, seien „Einzelfälle“ wie selbst Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), in einem Interview einräumen musste.